Thomas Gransow
Wolf-Ullrich Malm
 

Neapel und die Halbinsel von Sorrent
 

 Neapel

Museo Archeologico Nazionale - Das Alexandermosaik


 
 
Text 1
Gustav Droysen
Die Schlacht von Issos 
(1833)

Alexander [...] ritt an der Front entlang, sprach zu den einzelnen Abteilungen, rief diesen, jenen der Führer mit Namen an, erwähnend, was sie schon Rühmliches getan; überall jauchzten ihm die Scharen zu, forderten, nicht länger zu zögern, den Angriff zu beginnen. Sobald sich die ganze Linie in geschlossener Ordnung auf Pfellschußweite den Feinden genähert hatte, warf sich Alexander unter dem Schlachtrufe des Heeres mit seiner Ritterschaft in den Pinaros. Ohne von dem Pfeilhagel des Feindes bedeutenden Verlust zu erleiden, erreichten sie das jenseitige Ufer, stürzten sich mit solcher Gewalt auf die feindliche Linie, daß diese nach kurzem vergeblichen Widerstande sich zu lösen und zu weichen begann. Schon sah Alexander des Perserkönigs Schlachtwagen, er drang auf diesen vor; es entspann sich das blutigste Handgemenge zwischen den edlen Persern, die ihren König verteidigten und den rnakedonischen Rittern, die ihr König führte; es fielen Arsames, Rheomithres, Atizyes, der ägyptische Satrap Sabakes; Alexander selbst ward im Schenkel verwundet, desto erbitterter kämpften die Makedonen; dann wandte Dareios seinen Wagen aus dem Getümmel, ihm folgten die nächsten Reihen, die links gegen die Höhe vorgeschobenen; bald war hier die Flucht allgemein. Die Paionen, die Agrianer, die beiden Ilen des äußersten makedonischen Flügels stürzten sich von rechts her auf die verwirrten Haufen und vollendeten an dieser Seite den Sieg.

Indes hatte dem heftigen Vorrücken Alexanders das schwere Fußvolk der Mitte nicht in gleicher Linie folgen können, so daß da Lücken entstanden, die der Eifer, nachzukommen, schon durch die steilen Ufer des Pinaros gehemmt, nur vergrößerte; als Alexander schon in dem Zentrum der Feinde wütete und ihr linker Flügel wankte, eilten die Hellenen des Perserheeres, sich auf die makedonischen Hopliten, denen sie sich an Mut, Waffen und Kriegskunst gewachsen wußten, da, wo in deren Linie die größte Lücke war, zu werfen. Es galt, den schon verlorenen Sieg wieder zu gewinnen; gelang es, die Makedonen wieder von dem steilen Ufer zurück und über den Fluß zu drängen, so war Alexander in der Flanke entblößt und so gut wie verloren. Diese Gefahr feuerte die Pezetairen zu doppelter Anstrengung an; sie hätten den Sieg, den Alexander schon gewonnen, preisgegeben, wenn sie wichen. Den Kampf des gleichen Mutes und der gleichen Kraft machte der alte Haß zwischen Hellenen und Makedonen noch blutiger, man wütete doppelt, weil der Feind des Feindes Fluch und Todesseufzer verstand. Schon war Ptolemaios. des Seleukos Sohn, der die vorletzte Taxis führte, schon waren zahlreiche Offiziere gefallen; nur kaum noch, mit äußerster Anstrengung hielt man hier das Gefecht, das sich in der Nähe des Gestades bereits für die Perser zu entscheiden schien.
Nabarzanes mit den persischen Reitern war über den Pinaors gesetzt und hatte sich mit solchem Ungestüm auf die thessalischen Reiter geworfen, daß eine der Ilen ganz zersprengt wurde, die anderen sich nur durch die Gewandtheit ihrer Pferde, sich immer von neuem rasch sammelnd und bald da, bald dort dein Feinde mit neuem Stoß zuvorkommend, zu behaupten vermochten; es war nicht möglich, daß sie auf die Dauer der Übermacht und der Wut der persischen Reiter widerstanden. Aber schon war der linke Flügel der Perser gebrochen und Dareios suchte, statt in der Schlacht und bei seinen Getreuen, sein Heil in der Flucht. Alexander sah seine Phalangen in Gefahr; er eilte, sie zu retten, ehe er den flüchtigen König weiter verfolgte; er ließ seine Hypaspisten links schwenken und den griechischen Söldnern, während die Hopliten der Phalanx von neuem ansetzten, in die Flanke fallen, die, unfähig, dem Doppelangriff zu Widerstehen, geworfen, zersprengt, niedergemacht wurden. Die Massen hinter ihnen, die als Reserve hätten dienen und nun den Kampf aufnehmen können, waren der Flucht des Großkönigs gefolgt. Die Reiter des Nabarzanes, die noch im heißesten Kampf und im Vordringen waren, erreichte jetzt das Geschrei: „Der König flieht“; sie begannen zu stocken, sich zu lockern, zu fliehen; von den Thessalem verfolgt, jagten sie über die Ebene. Alles stürzte den Bergen zu, die Schluchten füllten sich; das Gedränge aller Waffen und Nationen, der zermalmende Hufschlag der stürzenden Pferde, das Geschrei der Verzweifelnden, die mörderische Wut ihrer Todesangst unter den Klingen und Spießen der verfolgenden Makedonen und deren jubelndes Siegesgeschrei ? das war das Ende des glorreichen Tages von Issos.

Der Verlust der Perser war ungeheuer, der Wahlplatz mit Leichen und Sterbenden bedeckt, die Schluchten des Gebirges mit Leichen gesperrt, und hinter dem Wall von Leichen des Königs Flucht sicher. Dareios, der, sobald Alexanders erster Angriff glückte, sein Viergespann gewendet hatte, war durch die Ebene bis zu den Bergen gejagt, dann hemmte der jähe Boden seine Eile, er sprang vom Wagen, ließ Mantel, Bogen und Schild zurück und warf sich auf eine Stute, die zu ihrem Füllen im Stall mit der Eile, die Dareios verlangte, heimjagte. Alexander setzte ihm nach, solange es Tag war, den Großkönig zu fangen schien der Siegespreis des Tages; er fand in der Schlucht dessen Schlachtwagen, Schild, Mantel, Bogen; mit diesen Trophäen kehrte er ins Lager der Perser zu-rück, das ohne Kampf von seinen Leuten besetzt und zur Nachtruhe eingerichtet war.

(Johann Gustav Droysen: Geschichte Alexanders des Großen. Kettwig: Phaidon 1990. S. 249 - 251.)
 
 

Text 2
Gisbert Haefs
Die Schlacht von Issos 
(1993)

[...] Alexander, gefolgt von wenigen Hetairen, durchquerte die Phalanx, ritt am Flussufer entlang, rief Offizieren und einzelnen Männern irgend etwas zu, glänzte in seiner vergoldeten Rüstung, mit dem weißgeschmückten Helm. Kallisthenes hörte nur Fetzen, etwas wie »gründlich gewaschen« und »persische Bärte« und »empfindsame Nasen Asiens«, dann hörte er das nach beiden Seiten wie Buschfeuer auflodernde Gelächter und bildete sich ein, ungläubige Gesichter auf dem anderen Ufer zu sehen, aber das war zu weit fort. In den Hügeln, rechts, griffen plötzlich leichte Reiter die persischen Vortrupps an, wie beiläufig, so, als habe es nichts mit der Welt, dem Nachmittag und dem Ort zu tun. Alexander und seine Begleiter - Hephaistion war dabei, Ptolemaios der Lagide, Leonnatos, dann verschwanden sie unsichtbar hinter den massierten Kämpfern ritten vor die Ilen der Hetairenreiter. Die persischen Bogenschützen am anderen Ufer schossen immer wieder Pfeile über den Fluß, in hohem Bogen, als wollten sie prüfen, wie weit die Geschosse flogen. Der Wind hatte sich gelegt; einen beklemmenden Moment lang war in der tiefen Stille des Spätnachmittags nichts zu hören als das milde Rauschen des Pinaros sowie hier und da ein metallisches Schrappen, ein Schnauben, eine Ahnung von Gemurmel. Gleich, dachte er, würden, müßten, sollten sich die Heere langsam aufzulösen beginnen, hinter den Schirmen der Leichtbewaffneten ins Nachtlager ziehen, sich gegen den Morgen und das Gemetzel festigen.

Ein Erdbeben, eine Springflut, ein Sturm; das gräßliche Allallallei der Makedonen, dann wieder unglaubliche Stille, kein Kampfgeschrei nach dem Gebrüll. Schweigend - nur Keuchen und vereinzeltes Gewieher rasten die schweren hetairoi, die Besten der Besten, in den flachen Fluß, aus dem Stand, ohne die geringste Andeutung; der Keil bildete sich, mit Alexander und Hephaistion an der Spitze, verschwand einen Augenblick hinter aufspritzendem Wasser, war an Land, am Nordufer, galoppierte nicht mehr geradeaus, sondern nach links: der schräge Angriffskeil, der nicht auf die Kardaker, nicht auf die hellenischen Söldner, sondern unmittelbar auf Dareios und seine Unsterblichen zielte, während die persischen Bogenschützen taumelnd, niedergeritten, zersprengt zurückströmten und die ersten Reihen der Hellenen und Kardaker behelligten und verwirrten. Mit wahnsinniger Geschwindigkeit, dabei lautlos wie ein gespenstischer Traum, näherte sich der Keil dem Mittelpunkt der persischen Stellung, wo die Kampfwagen und die goldenen Rüstungen glänzten.

Sechs, sieben, acht Atemzüge lang regte sich nichts außer den Hetairenreitern und dem zerfetzten Vorhang der Bogenschützen. Alles schien gelähmt, gefroren, fassungslos, unfähig zu einer Bewegung. Endlich, Wie Schleppnetze an langen Tauen, folgten die Hypaspisten und die beiden rechten Phalanxabteilungen den Hetairenreitern.

Dann ging die Welt unter. Kallisthenes, der feinsinnige Hellene, kühler Beobachter barbarischer Vorgänge, verlor alles Gefühl für Zeit und Abläufe; er war nur ein schreiender Teil des Chaos. Später, in den nächsten Tagen, als er und seine Schreiber zusammen mit denen des Eumenes Offiziere und Kämpfer befragten, die Listen der Gefallenen aufstellten und sich bei Gefangenen umhörten, gewann er eine Art Überblick: der kühle Vorstoß der hellenischen Söldner Persiens gegen die schwächste Stelle der makedonischen Reihen, dort, wo der stürmende rechte Flügel und der abwehrende linke auseinanderzureißen drohten; Parmenion der Amboß, der die Schläge der Reiter und Fußkämpfer auf sich zog, damit der Pfeil Alexander zum Herzen des Großkönigs fliegen konnte; der Zusammenbruch der Kerntruppen, der Unsterblichen um Dareios, unter der unfaßbaren Wucht des Angriffs der Hetairen, die Flucht des Großkönigs, der in den Hügeln vom Wagen sprang, Schild und Mantel und alles andere abwarf, um auf einem Pferd mit wenigen Begleitern entkommen zu können; die Verfolgung der Fliehenden, abgebrochen, um Parmenions bedrängte Einheiten herauszuhauen; die Dunkelheit, die die Trümmer des riesigen Perserheers vor der völligen Vernichtung rettete ...

(Gisbert Haefs: Alexander. Der Roman der Eroberung eines Weltreiches. 2 Bde. Bd. 2: Asien. Zürich: Haffmans 1993. S. 185 - 187.)
 
 

Text 3
Das Alexandermosaik

Betrachtet man die Voraussetzungen und die Ausgangslage, von denen aus Alexander seinen Angriff auf das ihm weit überlegene Perserreich führte, so stellt sich immer wieder die Frage nach den Gründen für Alexanders Siege über das gewaltige Perserheer. Diese Siege kamen für das selbstbewußte Persien so unerwartet, daß Dareios beispielsweise bei Issos seine Familienmitglieder, unter anderem seine hochschwangere Frau, mit sich führte, die dann alle in Alexanders Hände fielen.
Das Mosaik gibt uns auf diese Frage eine Antwort, die nicht nur eine künstlerische Meisterleistung darstellt, sondern auch historische Einsicht in die den Alexanderschlachten zugrundeliegenden Abläufe beweist.

Die Mitte des Bildes wird kompositorisch und moralisch regiert" (Curtius) von Dareios (1). Mit vor Entsetzen geweiteten Augen blickt er nach links, wo ein Angehöriger seiner Leibgarde von Alexanders Speer durchbohrt wird (2). Die Rechte des Sterbenden greift noch um die tödliche Waffe, als wolle er sie aus dem Körper herausziehen, aber der Körper bricht bereits zusammen über seinem am Boden verblutenden Rappen. Die teilnehmend, aber vergeblich ausgestreckte Rechte und der fassungslose Blick des Dareios gelten dem tödlich Getroffenen, der sich zwischen ihn und den heranstürmenden Ale-xander geworfen hat. Blick und Geste des Dareios gelten deshalb aber ebenfalls dem nahenden Alexander (3). Der Perserkönig kämpft nicht selbst und ist auch darum bereits passives Opfer des allgemeinen Entsetzens.

Dagegen bestimmt der Makedonenkönig aktiv das Schlachtgeschehen. Er jagt von seinem Bukephalos (4) aus dem Feind die Lanze durch den Leib, blickt aber gar nicht auf sein Opfer. Sein weitgeöffnetes Auge zielt auf Dareios; auch die Gorgo auf seinem Brustpanzer wendet den Blick seitwärts auf den entsetzten Feind, als wolle sie die suggestive Kraft dieses Auges noch verstärken.
Das Porträt Alexanders entspricht dem sogenannten Lysippschen Typ, zu dem zum Beispiel auch der Pergamonkopf gehört. Alexander wird hier nicht in der sonst häufigen Form idealisiert: mit langen Locken und vollen weichen Gesichtszügen als Inkarnation des Zeus, des Sonnengottes Helios oder Apollons [...]. Sein Kopf erscheint vielmehr mager, mit straff modellierten Wangen, von angedeuteten oder tief eingegrabenen Falten gezeichnet und mit kurzem, nur knapp das Ohr bedeckendem Haar. Beide Typen, der realistische und der idealisierende, zeigen freilich die für Alexander charakteristische Teilung der Stirnlocken - hier als kurze, widerspenstige Strähnen, in der vergöttlichenden Variante als strahlenförrnig aufsteigende Lockenpaare. Ihr spätes, aber unverkennbares Echo findet diese Haartracht dann in der bewußt stilisierten, charakteristischen Stirnlocke des Augustus.


 

 
Um Alexander herum sind, auch wegen der Beschädigung des Mosaiks, nur wenige Makedonen an ihren haubenartigen Helmen erkennbar. Der überwiegende Teil des Bildes, etwa drei Viertel der Gesamtfläche, gehört den Persern. Die Perser tragen den innerasiatischen Schuppen- oder Plättchenpanzer. Diese bedecken den ganzen Körper und bestehen aus rechteckig geformten Eisen- oder Bronze-Stäbchen, die nach oben und unten bzw. seitwärts durch Schnüre miteinander verbunden sind. In kühner Verkürzung gemalt, sucht vor Dareios ein Perser ein scheuendes Pferd zu bändigen (5), das vielleicht dem neben ihm zu Boden Gestürzten gehörte (6). Das Gesicht des Sterbenden, den gerade der Wagen des Dareios überrollt, spiegelt sich in seinem Schild und blickt als einziges den Betrachter an.

Die von links nach rechts schräg abfallende Kompositionslinie der drei Perser, des von Alexander Durchbohrten (2), des Pferdebändigers (5) und des Sterbenden (6) folgt der inneren und äußeren Bewegung des Bildes. Dieselbe Linie wiederholt sich rechts von der Geißel des Wagenlenkers (7) über die Zügel zu den Beinen der Pferde, die in wilder Bewegung den Königswagen nach rechts zur Flucht herumreißen. Das Bild zeigt in seinem Mittel? und Drehpunkt, den die Gruppe des Pferdebändigers (5), des Dareios (1) und des Wagenlenkers (7) bildet und der durch das Rund des Wagenrades unterstrichen wird, den entscheidenden Wendepunkt der Schlacht.

Die Meisterleistung des Künstlers, der für seine Darstellung diesen Moment des „Umschlagens“ der Schlacht gewählt hat, wird zum Beispiel im Vergleich mit der „Alexanderschlacht“ Altdorfers deutlich: dort wird der bereits fliehende Dareios von Alexander einfach verfolgt, eine vergleichsweise einfache und spannungslose Thematik. Hier dagegen spiegeln die vielen, schräg nach links oben zielenden Lanzen und Dareios' Körperhaltung noch die persische Angriffslinie. Diese Angriffslinie wird im Oberkörper des Durchbohrten (2) durch die von Alexander ausgehende dynamische Gegenlinie buchstäblich durchbohrt. Der gewinkelte linke Arm dieses Persers und sein Bein nehmen die gegenläufige Bewegung bereits auf, die dann über die Lanze Alexanders direkt in den Mittelpunkt des Bildes stößt und im geißelschwingenden Arm des Wagenlenkers (7) mündet, der den Anstoß zur Flucht gibt. Die drei Lanzen am rechten Bildrand deuten diese Fluchtbewegung an, die wenig später auch die anderen, noch gegen Alexander ge-richteten Lanzen herumreißen wird. Die gegenläufige Bewegung dieser feindlichen Linien wiederholt sich übrigens beziehungsreich im Stamm und in den Ästen des kahlen Baumes.

Die Antwort, die das Bild auf die Frage nach Alexanders Überlegenheit gibt, könnte etwa folgendermaßen zusammengefaßt werden: Die unbeirrte, zielstrebige Kühnheit Alexanders, eine Haltung, die sich hier in seinem weitgeöffneten Auge und der durch bohrenden Lanze spiegelt, wirkt so entsetzlich und überwältigend auf seine Gegner, daß diese panikartig die Flucht ergreifen. Dennoch spricht die Darstellung, beispielsweise in der Geste des Dareios und den drei vor ihm kämpfenden Persern, diesem Gegner Würde und menschliche Größe zu. Ähnlich wie in den "Persern" des Aischylos gelten Anteilnahme und Achtung gerade auch dem Unterlegenen. Die Antwort des Bildes entspricht unserer historischen Kenntnis: sowohl bei Issos als auch bei Gaugamela entschied Alexander die Schlacht durch ein ungewöhnliches taktisches Manöver. Er stürmte jeweils im Kreis seiner berittenen Hetairoi, einer Art Elitetruppe, in die feindlichen Linien, brach durch diesen Überraschungsangriff den Widerstand und erschien somit völlig unvermutet vor Dareios, der daraufhin kopflos die Flucht ergriff. Die Gefangenen behandelte Ale-xander mit einer für die Perser völlig ungewohnten Achtung und Schonung. Das Bild gibt also nicht eine bestimmte Schlacht Alexanders wieder, sondern gestaltet gewissermaßen die Typologie seines Sieges.

(Traute Petersen: Das Alexandermosaik von Pompeji. In: Eberhardt Schwalm (Hrsg.): Folienbuch Geschichte 1. Bilder für den Unterricht. Von den frühen Hochkulturen bis zum 16. Jahrhundert. Stuttgart: Klett-Perthes 1993. S. 24f.)


 
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