Fachmethoden Deutsch
Bauformen des Erzählens:
Aufbauprinzipien des
fiktionalen Erzählens I
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Erzählende Dichtung gibt wie die dramatische Zeitabläufe wieder. Zuschauer eines Dramas und Leser einer Erzählung sind aber in einer unterschiedlichen Lage. Vorgänge auf der Bühne dauern meistens so lange wie ähnliche Vorgänge in der Realität auch. Sobald aber Vorgänge nicht vorgeführt, sondern erzählt werden, fallen - in unterschiedlichem Grad - die Zeit, die der Leser zur Lektüre braucht (Erzählzeit = Zahl der Druckseiten oder Zeilen, die in einer bestimmten Zeit gelesen werden), und die Zeit, die im Inhalt der Erzählung durchmessen wird („.erzählte Zeit“), auseinander. Am häufigsten kommen folgende Beziehungen zwischen Erzählzeit und erzählter Zeit vor:
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